Von der Arroganz....

Oft erfüllt es mich mit Wut dass sich unsere Spezies anmasst sich über alles andere zu stellen. Sicherlich ist der Mensch fähig wunderbares zu vollbringen und als einzelnes Subjekt auch oft ziemlich ungefährlich.
Der Mensch zieht nur all zu gerne die Natur als Beispiel heran und das Gesetz des stärkeren. Dabei müsste er vielleicht nochmals über die Bücher um zu schauen wie es sich in der Natur im Zusammenleben einer Spezies verhält (mit Ausnahme unser nächsten Verwandten...).

Es ist meine tiefste Überzeugung, dass der Mensch es sich erst dann leisten kann sich über alle anderen Geschöpfe und die Natur zu stellen, wenn er es schafft, dass keiner seiner Artgenossen mehr an Hunger, Folter oder Krieg leiden muss und alle als gleichwertig angesehen werden. Gelingt es dem Menschen nicht sich als Teil der Natur anstelle eines von einem Gott privilegierten Wesen zu betrachten, so steht es mit dem Überleben dieser Spezies wirklich nicht gut aus.
Dass der Mensch für die Natur eine Plage ist, die Natur den Menschen nicht braucht ist für mich eine Tatsache.
Ich bewundere die Menschen die sich mit Haut und Haaren für die Erreichung dieser Zeile einsetzen von ganzem Herzen und versuche mich für diese Ziele im Rahmen des Möglichen einzusetzen.

Ich bin es nicht zuletzt jedem der Kinder und Jugendlichen schuldig dem ich bei meiner Tätigkeit in der Jugendarbeit kennenlerne! Und jedem der wunderbaren Wesen die ich auf dieser Welt schon begegnet bin - seien es Orangs oder Orangutans!



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